Experten aus der Branche sowie Branchenfremde begleiten das Projekt mit ihrem spezifischen Know-How. Sie nehmen an den Veranstaltungen für die Projektteams teil oder können von den Teams zur Beratung herangezogen werden. Hier stellen wir die Experten nun vor: Den Anfang machen Dr. Harald Henzler und Andreas Wiedmann von smart digits.

Dr. Harald Henzler hat als Produktmanager,  Verlagsleiter, Geschäftsführer beim Carl Hanser Verlag und Haufe Lexware langjährige Erfahrungen in der Entwicklung digitaler Produkte und dem Wandel eines Printanbieters zum Medienhaus. Unterstützt mit seiner Firma smart digits (www.smart-digits.com) Verlage bei der Entwicklung und Implementierung digitaler Strategien. Es interessieren ihn vor allem die Möglichkeiten durch die neuen, digitalen Produktformen. Das Wissen wird nicht nur digital sein, aber es wird durch die digitale Welt verändert. Wissen finden, sammeln und vermitteln wird künftig anders erfolgen.

Dr. Harald Henzler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum unterstützen Sie protoTYPE?
Stay hungry, stay foolish

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Sie?
Im Vergleich zur Invention als Erfindung schließt Innovation auch den Einsatz ein und damit ein funktionierendes Geschäftsmodell und die Akzeptanz bei Kunden

Für welches Problem der Branche bedarf es Ihrer Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Sie die zentrale Frage der Branche?
Die zentrale Frage ist die nach der künftigen Wertschöpfung der Verlage als Bindeglied zwischen Autor und Kunde. Zur Lösung wird es viele Prototypen geben.


Andreas Wiedmann

Wer sind Sie?
Als Geschäftsführer von Verlagen im Kinderbuch, im klassischen Publikumsverlag und im Special Interest Bereich habe ich die Veränderungen der Branche in den letzten 20 Jahren hautnah erlebt. Als Geschäftsführer der ADAC-Kartografie habe ich als einer der ersten Verantwortlichen in Verlagen den nahezu vollständigen Verlust eines klassischen Verlagsbereich durch innovative, digitale Technologien aus ganz anderen Industrien erfahren. Als Start-Up-Gründer und als heutiger CFO eines Software-Unternehmens sehe ich, dass (prototypische) Technologien und deren total veränderten Märkte für die Publishing-Industrie überlebenswichtig werden. Daher versuchen wir mit smart-digits diese Veränderungen einzuordnen – und Verlage zu mehr Verständnis und zu mehr Offenheit für diese Veränderungen zu bewegen.

Andreas Wiedmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum unterstützen Sie protoTYPE?
Weil ich daran glaube, dass die Verlagsbranche auch im digitalen Umfeld eine Chance hat – wenn sie nur quer genug denkt. ProtoTYPE ist ein solcher Ansatz, hoffentlich.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Sie?
Undenkbares denken, Unerhörtes wagen: Bruch mit Konventionen.

Für welches Problem der Branche bedarf es Ihrer Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Sie die zentrale Frage der Branche?
Content ist auch im digitalen Umfeld gefragt wie selten zuvor. Nur: Es gibt auch mehr Anbieter mit unterschiedlichster Qualität und unterschiedlichsten wirtschaftlichen Erwägungen als je zuvor: Wie kann Publishing im digitalen Umfeld erfolgreich sein – ohne dass man deswegen die entsprechende Hardware bzw. ganze Ökosysteme besitzen muss.