Ehrhardt F. Heinold, geschäftsführender Gesellschafter der Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung GmbH, begleitete protoTYPE bereits im letzten Jahr als Moderator und wird protoTYPE 2013 als Experte unterstützen.

Ehrhardt F. Heinold hat Geschichte, Soziologie und Germanistik in Hamburg studiert und ist nach mehrjähriger, freiberuflicher Tätigkeit als Redakteur, Journalist, Seminarleiter und Berater seit 1995 geschäftsführender Gesellschafter der Heinold, Spiller & Partner Unternehmensberatung GmbH mit Sitz in Hamburg. Er leitet den Bereich E-Consulting und hat zahlreiche Beratungs- und Weiterbildungs-projekte im Bereich Publikations- und Content-Management begleitet. Seit 2007 betreibt Heinold das Weblog http://publishing-business.blogspot.com
Heinold ist Gründer und Leiter der seit 2002 jährlich durchgeführten Fachtagung CrossMediaForum.  Er ist Autor und Herausgeber von Fachstudien („Verlage Online“, „Fachzeitschriften Online“, „Medienneutrales Publizieren“, „Publikumsverlage im Internet“ und „Herstellung im Verlag – Status quo und Perspektiven“, „Marktstudie zu Crossmedialen Redaktionssystemen“ und „Change Management in Fachverlagen. Am Beispiel Einführung eines Redaktionssystems“), Verfasser von Fachaufsätzen und Mitautor des Buches „Business E-volution“ (Gabler / Vieweg 2000). Er hat zudem zahlreiche Fachvorträge zum Thema Content Management, Cross Media, Electronic Publishing und Social Media gehalten.
Ehrhardt Heinold ist Referent an der Akademie des Deutschen Buchhandels (u. a. Leiter des Zertifikatskurses Projektmanager E-Publishing ADB, „Content Management Systeme auswählen und implementieren“).
Weitere Informationen finden sich auf der Website hspartner.de.

Warum unterstützen Sie protoTYPE?
Das Projekt bietet die tolle Chance, innovative Ideen in einer einzigartigen Konstellation zu entwickeln. Die Medienbranche, zu der ich Verlage und den Buchhandel zähle, braucht mehr Ideen denn je. Ich hoffe, dass hier Anstöße entstehen, die für jeden Verlag und jede Buchhandlung, aber auch für den Verband nutzbringend sein werden.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Sie?
Innovation bedeutet die Fähigkeit, neue Dinge zu denken und auch umzusetzen. Das Neue kann dabei in allen Bereichen entstehen: Bei den Produkten, beim Marketing, aber auch in der internen Organisation, bei der Mitarbeiterführung und bei der Personalauswahl. Verlage sind seit je schon innovativ, weil sie, im Unterschied zu den meisten anderen Unternehmen, permanent neue Produkte auf den Markt bringen. Auch viele Buchhandlungen haben sich auf den Weg gemacht. Doch die Innovationsfähigkeit muss wegen veränderter Rahmenbedingungen – Stichworte: neue Wettbewerber, neue Kundenanforderungen, technologischer Fortschritt – in eine neue Dimension geführt werden. Alle Branchenteilnehmer müssen sich in die Lage versetzen, immer schneller und radikaler Innovationen zu kreieren und erfolgreich umzusetzen. Das setzt einen Wandel der Firmenkultur voraus in einer Branche, die sich bis dato eher über Tradition definiert hat.

Für welches Problem der Branche bedarf es Ihrer Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Sie die zentrale Frage der Branche?
Es geht ja um Prototypen, weniger um konkrete Geschäftsmodelle. Und da wird einiges gebraucht – zum Beispiel ein „prototypisches“ Verfahren zur innovativen Produktentwicklung, oder Checklisten zum Einsatz von Social Media in kleinen Buchhandlungen, oder Ideen für die Umsetzung von Bilderbüchern in Apps oder Konzepte für den Aufbau einer innovativen Kundendatenbank oder finanzierbare Verfahren zur Ermittlung des Kundenbedarfs…. Unsere Branche braucht so viele neue Ideen, und ich hoffe, das Projekt kann dazu einen echten Beitrag leisten.