Im Sommersemester 2014 war Dr. Harald Henzler von smart digits zum zweiten Mal an der Hochschule der Medien in Stuttgart zu Gast. Im Rahmen von protoTYPE goes Campus bot er ein Blockseminar an, bei dem Studierenden sich an der Praxis der digitalen Produktentwicklung versuchen konnten.

Die Studentinnen Lajescha Eriberti, Sarah Feldmaier und Marielle Häcker stellen uns ihr Konzept, das sie im Rahmen des Seminars erarbeitet haben, hier vor:

Sarah Feldmaier (links) und Marielle Häcker. Fotos: privat.

Sarah Feldmaier (links) und Marielle Häcker. Fotos: privat.

 

Stellenbörse für die Verlagsbranche

Im Rahmen des zweitägigen Projektseminars „protoTYPE“ unter der Leitung von Harald Henzler erarbeiteten wir ein ausführliches Konzept für eine optimale Stellenbörse der Verlagsbranche (Buch, Zeitschrift, Zeitung). Diese sollte neben übersichtlichen Stellenangeboten für Jobs und Praktika auch gleich noch die Möglichkeit zur direkten Bewerbung bieten.

Bei der Ausarbeitung unserer Idee haben wir jedoch festgestellt, dass unsere zuerst angedachten drei Use Cases (Student, Verlagsmitarbeiter auf Jobsuche und Verlag-Stellenausschreibung) zu umfangreich waren. Deswegen haben wir uns dann auf die Zielgruppe der Studenten, die einen Praktikumsplatz suchen, konzentriert. Wir haben uns außerdem dazu entschlossen, das Angebot auf der HdM-Website unter dem Punkt „Meine Bewerbungen“ zu platzieren, da wir dort die gewünschte Zielgruppe erreichen.

 

Um unser Ziel gleich zu Anfang klar zu definieren, entwickelten wir unseren Use Case:

Use Case:Ich bin Student der Hochschule der Medien in Stuttgart und suche nach einer Praktikumsstelle. Ich möchte eine möglichst schnelle Rückmeldung auf meine Bewerbung bekommen.

Als nächsten Schritt konzentrierten wir uns auf die Nutzer dieser Stellenbörse und legten unsere Zielgruppen. Im gemeinsamen Brainstorming ermittelten wir Bedürfnisse und die dazu passenden Features.

Zielgruppe 1: Studenten mit geringen Branchenkenntnissen, im 3. und 4. Semester. Von ca. 19-29 Jahren.

Bedürfnisse:

1. Sicherheit: angenehmes Arbeitsumfeld, gute Wissensvermittlung, Verlässlichkeit des Verlages

2. Spannung: interessante Aufgaben, neue Bereiche, gefordert, Kreativität, Events vom Verlag

3. Prestige: Angesehenes Verlagshaus, wichtige Kontakte, renommiert

 

Wie können Nutzer informiert und erreicht werden?
Durch das Intranet der HdM; zeitlich unbegrenzt, in den Vorlesungen durch Professoren, über Werbemaßnahmen wie Plakate, Flyer und über das Mail-Verteilersystem der HdM; ebenfalls zeitlich unbegrenzt.

Was sind die Vorteile für die Nutzer?
Der unique selling point (USP) der Stellenbörse ist, dass umfangreichere Informationen zu den Unternehmen (Erfahrungsberichte, Verlagsprofile mit Ortsangaben, Anfahrt, Kurzbeschreibungen, Bewertungen und Links zu Homepages, Übersicht, Termine und Fristen, Ansprechpartner) den Studenten zur Verfügung stehen. Des Weiteren werden Informationen über den Blog von Studenten für Studenten weitergegeben. Auch die Bewerbung ist einfacher als bei anderen Plattformen, dank dem Kommunikationstool, dem Formular, und der Plattform, auf der die Studenten die Bewerbung hochladen können. Eine schnellere Rückmeldung ist gewährleistet.