Eine Initiative von Forum Zukunft und AKEP im Börsenvereins des Deutschen Buchhandels

Was ist protoTYPE?

protoTYPE bringt Dinge ins Rollen und führt zusammen, was zusammen gehört: kluge Köpfe und das Potential, die Zukunft neu zu gestalten. Das Projekt protoTYPE geht zurück auf Konzepte wie die der Seedcamps. Diese haben die Zielsetzung, Startup-Firmen in Europa zu generieren bzw. Entrepeneure mit den Technologiespitzen von Unternehmen zu vernetzen sowie Projekte in der Projekt-Frühphase zu finanzieren, innovative und technologieorientierte Startups zu unterstützen und Gründer mit potenten Investoren zusammenzubringen. Darüber hinaus geht es beim Projekt protoTYPE auch um die Versammlung kreativer und kluger Köpfe, die gemeinsam an Ideen und Prototypen arbeiten – statt eine bereits im Vorfeld des Projekts bestehende Geschäftsidee auszuarbeiten.

An nur einem Wochenende zur Leipziger Buchmesse werden von einem kreativen Team erste Projektideen und Konzepte erarbeitet. Die besten protoTYPEn werden am Ende dieses Wochenendes ausgewählt und in Teams über mehrere Monate zu zukunftsfähigen Lösungsansätzen weiterentwickelt. Der erste Projektzyklus von protoTYPE fand 2012 auf der Frankfurter Buchmesse seinen Abschluss, wo die erarbeiteten protoTYPEn der Branche vorgestellt und diskutiert wurden. 2013 und 2014 startete protoTYPE erfolgreich in eine zweite und dritte Runde.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels begleitet diese Projekte über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Er fördert die Teams und Ideen von der Konzeption bis hin zur finalen Umsetzung. Dabei stellt er die Infrastruktur für den kontinuierlichen Austausch der Teams, das Projektmanagement und die Moderation für die Innovationsprozesse zur Verfügung. Das Projekt wird von hochrangigen und erfahrenen Beratern begleitet.
Die Hauptmotivation der Teilnehmer besteht darin, gemeinsam mit anderen kreativen Köpfen, echte Projekte zu entwickeln, Ideen Wirklichkeit werden zu lassen, die später innerhalb der Branche als Produkt- oder Lösungsentwürfe zur Anwendung kommen und so real die Zukunft beeinflussen können.

Die im Rahmen des Projektes erarbeiteten Lösungsansätze gehören der Branche. Jedem steht es nach Abschluss des Projektes frei, die dort entwickelten Innovationen aufzugreifen und zu Geschäftsmodellen werden zu lassen.

Beispiele für mögliche Projekte:

  • Umgang mit Metadaten
  • Controlling von digitalen Produkten
  • Sortimentsgestaltung 2.0

Ähnliche Projekte:

protoTYPE kooperiert mit dem mediacampus frankfurt und der Leipziger Buchmesse.

 

Warum braucht die Branche protoTYPE?

Innovationen lassen sich nicht verordnen, in Abteilungen oder Jahrespläne pressen. Innovationen können nur durch kreative Prozesse und Freiräume entstehen und ausgearbeitet werden. protoTYPE schafft diese Freiräume für Ideen, die wegweisende Lösungen für die ganze Branche in sich tragen, und für Teilnehmer, die in diesem Projekt kooperatives wie unternehmerisches Arbeiten trainieren.

Die Buch-und Medienbranche befindet sich durch die Digitalisierung nach wie vor in einem starken Wandel – protoTYPE nimmt diese Herausforderungen ernst, fördert kluge Köpfe und riskiert visionäre Ideen.

 

Was ist der Nutzen für die Teilnehmer?

Bei protoTYPE gibt es Methoden, Inspiration, Netzwerk, Expertenrat und Praxis-Check sowie Einsicht in Innovationsprozesse. Zusätzlich ist protoTYPE an die wichtigsten Branchenevents angebunden – und am Ende gibt es ein Zertifikat!

 

Warum startete protoTYPE 2012 erstmals?

Weil sich das Thema „Innovation“ im Jahr 2012 als roter Faden durch zahlreiche Veranstaltungen des Börsenvereins zog: Börsenblatt-Spezial im ersten Quartal 2012, BuchCamp 2012 zum Thema „Zukunft gestalten“, Thema Buchtage und Nachwuchsprogramm 2012.