Karen Christine Angermayer, sorriso Verlag GmbH

Foto: Teilnehmerin Karen Christine Angermayer über Innovation

Foto: privat

Entwickler, Kreativer, Wortakrobat

Welche Eigenschaften bringst Du in das Projekt ein – und wo hast Du sie bereits unter Beweis gestellt?

Ich erfasse Menschen sehr schnell in ihrem Kern und mit ihren Bedürfnissen. Ich bringe Menschen und Unternehmen zum Strahlen. Ich bringe Botschaften auf den Punkt und steche dabei auch mal in ein Bienennest, wo nötig. Ich inspiriere und lasse Menschen und Produkte wachsen. Als Autorin, Verlegerin und Buch-Coach.

Welches Projekt, Produkt, welche Idee oder auch Person fandest Du in den letzten zwei Jahren besonders innovativ – und warum?

Uber Taxis. Und einen jungen Mann von 20 Jahren, der die Idee hatte, die erfolgreichsten Unternehmer der Welt unter 30 Jahren miteinander zu einem Ski-Wochenende einzuladen (auf seine Kosten!), um ein neues Netzwerk zu schaffen – auf das sogar das Weiße Haus aufmerksam wurde. Heute ist er selbst Multimillionär. Verbindung und Vernetzung sind das Schlüsselwort für Erfolg und Innovation.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Dich?

Verbindung von Elementen, die bis dahin nicht zusammen gehörten – und die auf einmal unzertrennlich scheinen. Einfache Lösungen, die für Entspannung und mehr Leichtigkeit und Lebensfreude sorgen. Echte Werte, keine Spinnereien, die zwar toll aussehen, aber keinen wirklichen Nutzen bringen. Lösungen, die längst an der Zeit sind und für ein Aufatmen sorgen – oder die das eigene Denken erweitern und die eigenen Möglichkeiten. Wachstumsbringer.

Für welches Problem der Branche bedarf es Deiner Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Dich die zentrale Frage der Branche?

Wie kommen Bücher direkt zum Leser? Und wo finden Leser gute Bücher noch – außer im Internet und im Buchhandel?

 

Florence du Prel, Dr. Josef Raabe Verlags-GmbH

 

Stefanie Kullick, lüra – Klemt & Mues GbR

Foto: Teilnehmerin Stefanie Kullick über Innovation

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Ideengeber, Kreativer, Koordinator

Welche Eigenschaften bringst Du in das Projekt ein – und wo hast Du sie bereits unter Beweis gestellt?

Als Schulbuchredakteurin und promovierte Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur liegt meine Kernkompetenz in ansprechender und einprägsamer Vermittlung komplexer Inhalte – sei es in qualitätsvollen Texten oder in enthusiastischem public speaking. Meine Bildungsmedien-Projekte profitieren von klarer Zielorientierung und effizientem Zeitmanagement, denn bei aller Liebe zum Detail steht das große Ganze im Zentrum.

Welches Projekt, Produkt, welche Idee oder auch Person fandest Du in den letzten zwei Jahren besonders innovativ – und warum?

Herausragend finde ich den BeeLine Reader – ein Browser Plugin, das Zeilen von Online-Texten und PDFs sanft farbig aufbereitet und so die Augenbewegungen bei Zeilenumbrüchen geschmeidiger werden lässt. Vor allem LeserInnen mit Legasthenie, Aufmerksamkeitsdefiziten oder Sehschwächen profitieren ungemein.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Dich?

Innovation – idealerweise eine Fusion von Flexibilität mit Mut und einer Marktlücke.

Für welches Problem der Branche bedarf es Deiner Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Dich die zentrale Frage der Branche?

Ich würde für einen protoTYPEN für die Übersetzungsförderung plädieren – 63,9% der in Deutschland publizierten Übersetzungen stammen aus dem englischsprachigen Raum. Warum gelingt es im Gegenzug nicht, ein ähnliches Maß der spannenden deutschen Neuerscheinungen in englischsprachigen Märkten zu etablieren? Das positive Potenzial der Digitalisierung ist hier noch nicht ausgereizt.

 

Kay Lied, Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW)

Foto: Teilnehmer  Kay Lied über Innovation

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Ideengeber, Entwickler, Koordinator

Welche Eigenschaften bringst Du in das Projekt ein – und wo hast Du sie bereits unter Beweis gestellt?

Gute Ideen gibt es viele, aber die Ideen müssen auch in der Praxis umgesetzt werden. Als Kooperationsmanager im BVMW habe ich mit vielen innovativen Unternehmern / StartUps zu tun. Meine Tätigkeit und mein Netzwerk in der Wirtschaftsregion Frankfurt Rhein-Main helfen, dass die guten Ideen sichtbar werden. Aus Pilotprojekten sind so schon tolle Erfolge entstanden.

Welches Projekt, Produkt, welche Idee oder auch Person fandest Du in den letzten zwei Jahren besonders innovativ – und warum?

Kennen Sie den Gewinner des Telekom Innovationspreis 2012? Gewonnen hat ein Frankfurter Unternehmen mit dem Namen SKILLsoftware. Ausgezeichnet wurde deren mobile Baudokumentation „SKILLbauDoc“. Das Gewinnervideo können Sie in Youtube sehen unter www.mobile-daten.de. Entstanden ist diese Idee übrigens 2010. Damals hatte das Unternehmen SKILLsoftware 4 Mitarbeiter. Heute ist das Unternehmen auf bereits 12 Mitarbeiter gewachsen und es wächst jetzt auch in internationale Märkte weiter.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Dich?

Innovation bedeutet für mich, dass es Themen (Produkte oder Dienstleistungen) gibt, die ich persönlich oder andere Menschen tatsächlich gebrauchen können. Innovationen helfen Probleme / Herausforderungen zu lösen und sind damit sehr wertvoll. Viele mittelständische Unternehmen sind sehr innovativ, haben jedoch kein prozessorientiertes Innovationsmanagement, welches helfen könnte systematisch aus guten Ideen neue Innovationen zu entwickeln.

Für welches Problem der Branche bedarf es Deiner Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Dich die zentrale Frage der Branche?

75% der Innovationen (Gute Ideen) kommen aus dem Mittelstand, der bekanntlich in allen Branchen zuhause ist. Ich würde gerne einen protoTYPEN entwickeln, der dem Mittelstand hilft, dass dessen gute Ideen durch eine Art „Praxis-Pilotprojekt“ die Ideen im Markt auszuprobieren und durch Einbeziehung von Pilotkunden hilft erfolgreich zu werden und besser in den Märkten gesehen zu werden. Hilfreich dabei könnten auch die Medien sein. Leider verfügen die vielen mittelständischen Unternehmen über zu wenig Medien-Kompetenz. Auch hier würde ich gerne mit einem protoTYPEN zu einer Verbesserung beitragen wollen.

 

Caroline Martens, Helmut Lingen Verlag GmbH

Foto: Teilnehmerin Caroline Martens über Innovation

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Kreativer

Welche Eigenschaften bringst Du in das Projekt ein – und wo hast Du sie bereits unter Beweis gestellt?

Intelligenz, Eloquenz, Thinking Outside the Box – alles im Einsatz in meiner aktuellen Tätigkeit und sicherlich Resultat aus vergangenen Tätigkeiten + Erlebnissen.

Welches Projekt, Produkt, welche Idee oder auch Person fandest Du in den letzten zwei Jahren besonders innovativ – und warum?

Mein Chef (Verlagsinhaber), da er uneitel in seiner Unternehmensführung ist und nicht an alten Denkweisen festklebt und so bereit ist, neue Wege zu gehen/in neuen Geschäftsmodellen zu denken. Diese Eigenschaft halte ich insbesondere für Verlage für unerlässlich.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Dich?

Henry Ford: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“ Innovation bedeutet, sich von gewohnten Denkstrukturen zu lösen.

Für welches Problem der Branche bedarf es Deiner Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Dich die zentrale Frage der Branche?

Es bedarf immer neuer Wege, um gute Geschichten zu verbreiten bzw. darzustellen. Die zentrale Frage ist für mich: Welchen Wert hat Inhalt und wie schützen wir diesen Wert?

 

Oliver Müller, LMU München: Student – Buchwissenschaft, M.A. Verlagspraxis, Werkstudent: der Hörverlag

Foto: Teilnehmer Oliver Müller über Innovation

Foto: privat

Ideengeber, Koordinator, Wortakrobat

Welche Eigenschaften bringst Du in das Projekt ein – und wo hast Du sie bereits unter Beweis gestellt?

Verantwortungsbewusstsein als Teamleiter an der Uni & und im Ehrenamt, Begeisterung gegenüber Innovationen (u.a. bei Lernsoftware-Entwicklung), Sensibilität für internationale Märkte durch Studium der Japanologie, Motivator, Querdenker und sozial verträglich 😉

Welches Projekt, Produkt, welche Idee oder auch Person fandest Du in den letzten zwei Jahren besonders innovativ – und warum?

Etwas Neues kreieren, von Bestehendem abgrenzen. Positive Regelbrüche, die überraschen. Hat einen Nutzen, erleichtert Arbeit oder Alltag.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Dich?

U.a. „Whispersync for Voice“, weil es zwei Formate miteinander verknüpft und zugleich Kunden für das jeweils andere begeistern kann.

Für welches Problem der Branche bedarf es Deiner Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Dich die zentrale Frage der Branche?

Konzentration auf etablierte Geschäftsmodelle klassischer Buchverlage, z.B. Vertrieb im Buchhandel. Auf welchen Kanälen können Zielgruppen direkt erreicht werden; und wie kann auf Augenhöhe und gemeinsam mit ihnen Neues entstehen.

 

Jens Iwan Schönfelder, Condensed-Ideas – UnternehmensIdeentität wird Markenimage

Foto: Teilnehmer Jens Iwan Schönfelder über Innovation

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Ideengeber

Welche Eigenschaften bringst Du in das Projekt ein – und wo hast Du sie bereits unter Beweis gestellt?

Je weiter man eine Idee auf seine Essenz reduziert, desto stärker wirkt sie. Und je stärker diese eine Idee wirkt, desto schneller wird sie. Und je schneller diese eine Idee in den Kopf schießt, desto eindrucksvoller bleibt sie haften > 2 Beispiele aus den vergangenen Monaten Unternehmensgründung conditcouture.com, Markenentwicklung dogscreen.de

Welches Projekt, Produkt, welche Idee oder auch Person fandest Du in den letzten zwei Jahren besonders innovativ – und warum?

Jules Vernes, Karl May und Orson Wells. Alle drei beweisen eine enorme Weitsicht. Deren Visionen haben bis heute und weit darüber hinaus Bestand.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Dich?

Wirkliche Innovationen sind für mich Ideen, die nicht sogleich wieder verpuffen. Und Substanz haben.

Für welches Problem der Branche bedarf es Deiner Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Dich die zentrale Frage der Branche?

Neurobiologie. Wie schaffen wir es, dass unser Hirn sich in den wirklich dringenden Fragen nicht selbst täuscht.

 

Martha Thouet, LMU München: Studentin – Buchwissenschaft, M.A. Verlagspraxis, Werkstudentin: C.H.Beck

Kreativer, Wortakrobat

Welche Eigenschaften bringst Du in das Projekt ein – und wo hast Du sie bereits unter Beweis gestellt?

Begeisterung für innovative Services & Produkte, Crowd-basierte Modelle, kreative Ideen u.a. für (digitale &mehrsprachige) internationale mediale Innovationen für Kinder und Jugendliche; u.a. Praktikum in der Presseabteilung des Ravensburger Buchverlags; 2 Jahre zuständig für Pressearbeit und mitverantwortlich für Online Marketing im E-Commerce (DACH, F, I ).

Welches Projekt, Produkt, welche Idee oder auch Person fandest Du in den letzten zwei Jahren besonders innovativ – und warum?

Spannend z.B. Projekt „Tausend Tode schreiben“ von Christiane Frohmann. Momentan beschäftigen mich u.a. solche Crowd-basierten Ansätze sowie digital Storytelling.

Was bedeutet eigentlich „Innovation“ für Dich?

Sich trauen kreativ zu werden, auszuprobieren, offen sein für Regelbrüche, Inspiration aus & Interaktion mit anderen Branchen und Ländern. Mit und für Kunden planen.

Für welches Problem der Branche bedarf es Deiner Meinung nach dringend eines protoTYPEN? Und was ist für Dich die zentrale Frage der Branche?

Für die Sichtbarkeit von Büchern & E-Books im Buchhandel sowie internationalen E-Commerce. Interaktion mit sowie Orientierung für die Kunden durch Verlage sowie Dienstleister. Wie gelingt es Lesen (weiterhin) attraktiv zu gestalten im Überfluss an medialen Angeboten (u.a. auch für buchferne Zielgruppen)?